Landkreis Altenburger Land

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Menschen - Werte - Leistungen - Stories

Zu den Persönlichkeiten, die zum Beispiel mit Altenburg in Verbindung gebracht werden, zählt in erster Linie der Kaiser

Friedrich I. Barbarossa,

der einen großen Einfluss auf die Entwicklung der Stadt hatte. Zwischen 1165 und 1188 hielt er sich insgesamt sechsmal in Altenburg auf.

Eine weitere bekannte Persönlichkeit mit Bezug zu Altenburg war der Verleger und Lexikograph

Friedrich Arnold Brockhaus,

der von 1810 bis 1817 in der Stadt lebte und in dieser Zeit die zweite Auflage des Conversations-Lexikons verfasste. 

Tonpfeifen-Bäckerei in Altenburg

Die aus Hannoversch-Münden eingewanderte

Pfeifenbäckerfamilie Laspe

ist vier Generationen lang in Altenburg nachweisbar; die von ihnen bewohnten Häuser sind bekannt. Durch einen Zufallsfund kamen an einem Anwesen über 10.000 Stiele und ca. 480 Köpfe von Tonpfeifen ans Tageslicht. Es lassen sich viele verschiedene Modelle in den Grundformen Fersenpfeife, Rundbodenpfeife und Manschettpfeife unterscheiden. Als Stielbeschriftung verwendeten die Laspes selten "ALTENBURG", meist tauchen "GOUDA" oder "DRESDEN" als Umschrift auf, auch die Marken sind von Goudaer Pfeifen übernommen. Um 1820 wanderte der letzte Pfeifenbäcker Altenburgs, Christian Friedrich Laspe, nach Dresden aus und soll dort weiterhin in seinem Beruf tätig gewesen sein.

Der Komponist und Organist

Johann Ludwig Krebs

kam 1756 nach Altenburg, als er die Stelle als Organist am Hofe Friedrichs III. annahm, und lebte bis zu seinem Tode in der Stadt. 

Auch der in Altenburg geborene

Heinrich August Pierer

war als Verleger und Lexikograph tätig. Er war der Herausgeber des Universal-Lexikons der Gegenwart und Vergangenheit. 

Dem sächsischen Regierungschef 

Bernhard von Lindenau 

verdankt Altenburg eine der größten Sammlungen von frühen italienischen Tafelbildern nördlich der Alpen. In seinem Testament stiftete er die Sammlung dem Herzogtum Sachsen-Altenburg und legte fest, dass diese unverkäuflich und an die Stadt Altenburg gebunden sei. Die Sammlung befindet sich heute im Lindenau-Museum. 

Das Lindenau-Museum vergibt seit 1998 im zweijährlichen Rhythmus den Gerhard-Altenbourg-Preis, die dem weltweit renommierten Künstler 

Gerhard Altenbourg 

gewidmet ist. Er lebte freischaffend in Altenburg und nahm den Künstlernamen Altenbourg an. 

Der Schriftsteller und ehemalige Dramaturg am Altenburger Landestheater sowie Zeitungsgründer in Altenburg und im russischen St. Petersburg, 

Ingo Schulze,  

setzte der Stadt und ihren Einwohnern durch seine Romane „Simple Storys“ (1998) und „Neue Leben“ (2005) ein literarisches Denkmal.

Alfred Brehm, Zoologe | Brehms Tierleben

Georg Burkhard, genannt „Spalatin“| Humanist, Theologe, Reformator und Historiker

Herman Schlegel, Ornithologe und Komponist | Symphonisches Werk „Der Altenburger Prinzenraub“

Prof. Walter Schiller | Typograph und Buchgestalter

Johann Gottfried Schmidt jun. (Woll-Schmidt) gegründet 1829 in Altenburg | später Kotteritz, Wolle, ALWO, Villen + Werkssiedlung in Kotteritz und Schloß Ehrenberg 1878 - 1925)

Textima Nähmaschinenwerke Altenburg (ehemals VESTA, L.O. Dietrich, Köhler...)

Kommerzienrat und Zigarren- fabrikant Edmund Schmidt | Schmidtsche Villa, heute Sitz der "Rahn-Schulen", Schmidtscher "Schmidtser" Park, Erschließung Stadtwald, Bismarkturm

Omega Staubsauger Altenburg

Hut-Förster Altenburg

Malzfabrik Gößnitz

Knopffabrik Schmölln

... wird weiter ausgearbeitet!